Wie Schüler/innen zu verantwortungsvollen Persönlichkeiten werden

Der Fokus der zweiten der beiden „Pädagogischen Tage“ für Lehrer/Innen aus den Bezirken Baden, Bruck an der Leitha und Mödling wurde auf das Heranwachsen verantwortungsvoller Persönlichkeiten gelegt. Hierbei spielen für Hauptreferent Tasch Aktivität, Kritik und Demokratie in der Entwicklung eine tragende Rolle.

NÖ Media
(c) NÖ Media: Norbert Kraker (PH NÖ), PSI Beate Bauer-Wolf, Klaus Tasch (NMS/BG/BRG Klusemannstraße), PSI Christine Pollak, Andrea Märzweiler (PH NÖ), PSI Elke Wimmer, PSI Rudolf Hornung (v.l.)

Das Impulsreferat zu diesem Thema gab der Grazer Schulleiter Klaus Tasch, der die Grundstruktur zweier Schulen darlegte und diskutierte. Vor allem gab er Einblick theoretische Konzepte und vermittelte den Teilnehmer/innen beispielhaft deren Umsetzung in der Praxis. „Lernen ist mehr als Memorieren!“, lautete der Leitsatz des Grazer Pädagogen, der immer wieder auch die Wichtigkeit des dialogischen und offenen Lernens betonte. Vor allem wirke sich seine Sicht der Dinge auf das Rollenverständnis eines Schulleiters aus, denn das Ziel sie es, die heranwachsenden Schüler/Innen auf ihrem Weg zu pflichtbewussten und zuverlässigen Persönlichkeiten zu begleiten.

Workshops

In den anschließenden Workshops beschäftigten sich die knapp 150 anwesenden Lehrer/innen aus den Bereichen Neue Mittelschule, Polytechnikum und Allgemeine Sonderschule damit, wie sich Schüler/innen zu verantwortungsbewussten Persönlichkeiten entwickeln können. Neue Konzepte im Sportunterricht mit hohem Motivationsfaktor, die integrative Lernwerkstatt Brigittenau (ILB), die Lerngemeinschaft 15 und das Modell „COOL“ (Cooperative Open Learning) waren Teil dieses praxisnahen Nachmittages. Auch Workshops wie „Multikulti im Schullalltag“ oder „Potenzialfokussierter Unterricht“ gaben Einblick, wie die Institution Schule zu einem Ort des eigenverantwortlichen Lernens wird und Schüler/Innen fit für die Zukunft werden.

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