RektorInnenkonferenz der PHs reagiert erfreut auf Autonomie-Entwicklung

Erfreut und verantwortungsbewusst reagiert de RektorInnenkonferenz der österreichischen Pädagogischen Hochschulen auf den Hochschulentwicklungsplan des Bildungsministeriums und der Regierung in Richtung Autonomisierung.

„Wir betrachten den eingeschlagenen Weg der Bildungsministerin als konsequenten und ernstzunehmenden Auftrag zur Qualitätsentwicklung im Zug der neuen PädagogInnenbildung“, sieht PH NÖ-Rektor Erwin Rauscher als RÖPH-Vorsitzender den Auftrag positiv und ergänzt: „Autonomie ist weder Wunschkonzert noch Zauberformel, sondern stellt den hohen Anspruch, pädagogische Berufe als eine eigenständige Profession darzustellen.“ „Dafür wollen wir ein forschungsbasiertes und praxiswirksames Szenario garantieren, in welchem Forschung, Lehre und Berufsfeld miteinander in einem lebendigen Wechselspiel stehen“, ergänzt Marlies Krainz-Dürr, Rektorin in Klagenfurt. „Nicht nur die staatlichen, auch die kirchlich-pädagogischen Hochschulen befürworten die Ankündigung als wichtigen Schritt“, so Christoph Berger als deren Sprecher.

Künftige Hochschulen für pädagogische Berufe haben seit ihrer Gründung als Pädagogische Hochschulen im Jahr 2007 Veränderungs- und Entwicklungsprozesse in Gang gesetzt, welche sich den Herausforderungen moderner Lehrerbildung stellen. „Wir erstreben Identität durch Kooperation, denn das Vertrauen des Ministeriums garantiert Standortsicherheit und erfordert gleichzeitig die Zusammenarbeit untereinander sowie mit den Universitäten im Lehrangebot, in professionsorientierter Forschung und in vernetzter Verwaltungsorganisation“, so Rauscher. Die von der Bundesministerin angestrebte schrittweise Entwicklung wird von den Hochschulen konsequent und selbstverantwortlich mitgetragen.

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