Digitale Medien verstärken Zusammenarbeit in der Bildung

Vom 29. 8. bis zum 1. 9. fand an der Universität Innsbruck die 24. Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (#gmw16) statt. Als Veranstalter fungierten der Verein „Forum neue Medien in der Lehre Austria“ (fnm-austria) und die Universität Innsbruck.

gmw16 ph selfieGetreu dem Motto „Zusammenarbeit in der Bildung“ wurde über Länder- und Institutionsgrenzen hinaus über aktuelle Forschungsergebnisse, Trends und Entwicklungen in der Hochschuldidaktik und –entwicklung berichtet und diskutiert. Gerhard Brandhofer und Josef Buchner nahmen als Vertreter der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich aktiv an der Veranstaltung teil.

Besonders spannend an dieser Tagung waren die unterschiedlichen Formate. Anstatt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit einer Vielzahl von Vorträgen zu passiven Zuhörern zu machen, wurden vermehrt Workshops, Pecha-Kucha Knowledge-Cafes, ein EduCamp und Flipped Conference Talks angeboten (Erklärungen zu allen Formaten).
Das (Weiter-)Lernen fand dadurch im gegenseitigen Austausch statt.

Gerhard Brandhofer hat etwa bei seinem 3-minütigen Pecha-Kucha Vortrag über „Digitale Evangelisten, Apokalyptiker, Diskurssucher, -verweigerer und Münchhausens Trilemma“ berichtet, um im Anschluss mit den Konferenzbesuchern seine Thesen diskutieren zu können.

Nachdem der Pecha Kucha Beitrag bei der #gmw2016 im anschließenden Knowledge Café zu spannenden Diskussionen geführt hat und es in der Folge der Tagung noch Einiges an Gedankenaustausch zu dem Thema (http://www.brandhofer.cc/gmw2016/) gegeben hat, wurde die Umfrage zu den beiden Dimensionen um einige soziodemografische Daten erweitert.
Ich bitte um rege Teilnahme an der Umfrage und Teilung des Links:
Die Umfrage ist schnell beantwortet, sie ist hervorragend geeignet für diverse Lehrveranstaltungen an Universitäten und Hochschulen und auch in der Fortbildung.
Josef Buchner informierte in seinem Workshop die Tagungsgäste über das Inverted Classroom Model und die Kriterien für die eigenständige Lernvideoproduktion. Zusätzlich fertigten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Videos an und erlernten den Einsatz von Audience Response Systemen. Alle Videos mit Infos und Ergebnissen aus dem Workshop gibt es auf YouTube.

Die dialogorientierten Formate haben diese Tagung zu einem Ort für Vernetzung, Austausch und gegenseitige (Weiter-)Entwicklung werden lassen. Den Veranstaltern und dem Organisationsteam kann man dazu nur gratulieren und auch großen Dank aussprechen!

Vielen Dank auch an unseren Kollegen Christian Freisleben-Teutscher, der in seinem Blogbeitrag viele Links und Inhalte zusammenfasst.

Alle weiteren Informationen zur Tagung:

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